Die EU-Kommission hat gestern die Schwarze Liste der Fluggesellschaften mit Einflugverbot in Europa aktualisiert. Neu auf der Liste sind sämtliche Fluggesellschaften aus dem Sudan und von den Philippinen. Zu letzteren gehören auch Philippine Airlines und Cebu Airlines. Allerdings bezieht sich die EU bei dem Verbot mehr auf mangelhafte Standards der philippinischen Luftfahrtbehörden als auf Sicherheitsprobleme bei den Airlines selbst. Die von den Gesellschaften unternommenen Maßnahmen zur Gewährleistung eines sicheren Flugbetriebs würden anerkannt, heißt es in Brüssel. Man sei jedoch verpflichtet, nach dem "Vorsichtsprinzip" vorzugehen.
Iran Air, die Frankfurt und Hamburg mit Teheran verbindet, darf Europa künftig nur noch mit bestimmten Maschinen anfliegen. Die Einschränkung sei eine Konsequenz aus Vorfeldinspektionen der Flugzeuge, Beweisen für schwere Zwischenfälle und der mangelhaften Aufsicht der zuständigen Landesbehörden. Gelockert werden die Auflagen hingegen für TAAG Angola Airlines. Die Gesellschaft darf künftig unter Auflagen und mit bestimmten Flugzeugen in die gesamte EU und nicht nur nach Lissabon fliegen. Auch Air Koryo aus Nordkorea darf nach vier Jahren Sperre wieder europäische Flughäfen anfliegen, allerdings nur mit zwei Flugzeugen, die entsprechend den internationalen Normen umgerüstet wurden.
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