Gruppenreise · Rundreise · Afrika

Südliches Afrika

Vom 25.04. bis 07.05.2017 habe ich eine Gruppenreise ins südliche Afrika begleitet. Die Reise startete in Windhoek / Namibia und verlief weiter über den Etosha N.P. entlang des Caprivi Zipfels nach Botswana, wo wir zwei Nächte geblieben sind und den Chobe N.P. mit seiner größten Elefantenpopulation genießen durften. Die letzten zwei Tage verbrachten wir in Simbabwe nahe der Victoria Wasserfälle. Ich war zum fünften Mal in Namibia und habe das zweite Mal die Route über Botswana bis zu den Victoria Wasserfällen in Simbabwe hinter mir. Das südliche Afrika hat mich bereits bei meinem ersten Besuch in 2009 gefesselt, und es zieht mich auch in Zukunft wieder dorthin.

In Namibia trifft man viele deutschsprachige Menschen, da Namibia Anfang des 20. Jahrhunderts eine deutsche Kolonie war.

Aufgrund der Tierbeobachtung und des Wasserstandes an den Victoria Fällen ist die Reisezeit von Ende April bis August die beste.

In Namibia gibt es zwar geteerte Straßen, jedoch überwiegen die Schotterstraßen. Auch wenn man mit einem normalen PKW fahren kann, da sich die Schotterstraßen in gutem Zustand befinden, empfiehlt sich doch ein 4×4 Fahrzeug, um unkomplizierter voran zu kommen. Gerade in Regenzeiten ist der Weg zu den Lodges oft beschwerlich. Die Hauptstraßen in Botswana und Simbabwe sind jedoch geteert. Möchte man eine eigene Fahrt durch die Nationalparks unternehmen, empfiehlt sich auch hier ein Allrad Fahrzeug.


Meine Top Must Do’s

  • Joe`s Beerhouse in Windhoek (auch wenn wir dieses Mal nicht dort waren)
  • Etosha N.P. gehört zu jeder Reise dazu – jeder Besuch ist anders
  • Der Bwabwata N.P. im Nordosten
  • Der Chobe N.P. mit einer unglaublichen Vielzahl an Elefanten, aber auch diverse andere Tiere wie Flusspferde, jede Art von Antilopen und Krokodile sind hier zu sehen; es empfiehlt sich ein abendlicher Game Drive und eine Bootsfahrt auf dem Chobe am Nachmittag
  • Ein Helikopterflug über die Victoria Fälle ist ein Muss – der Flug dauert nur ca. 12 Minuten, aber man bekommt einen tollen Überblick über die Fälle (Kosten 150US$, Stand 2017)
  • Jede Lodge der Gondwana Collection ist in meinen Augen ein Highlight – es sind die einzigen Lodges, in denen schwarzes Personal in den leitenden Positionen arbeitet, zudem ist jede Lodge anders

Meine Hotelempfehlungen

Es gibt so viele tolle und ganz individuelle Lodges, dass ich gar nicht recht weiß, welche ich empfehlen soll. Die Lodges, die mir vielleicht doch am besten gefallen haben, sind folgende: Mount Etjo Lodge (mit Löwenfütterung), Hakusembe River Lodge, Camp Chobe, Etosha Safari Camp (einfach, aber hier bin ich jedes Mal für eine Nacht, Livemusik, Lagerfeuer, einfach urig)