Rundreise · Wales

Wales

Auf einer Gruppenreise konnte ich ein verlängertes Wochenende im Süden des Landes der „Mythen und Legenden“ verbringen. Wer mehr Zeit hat, sollte aber unbedingt auch in den Norden von Wales fahren – die Burgen sind noch beeindruckender, und der „Snowdonia Nationalpark“ ist ein absolutes Highlight!

Wales ist zwar der kleinste Teil des Königreichs, hat aber eine unglaublich abwechslungsreiche Landschaft vorzuweisen: Sandstrände, schroffe Steilklippen, sanfte Hügel und Täler, verwunschene Burgruinen…. Und das alles bei einem herzlichen „Croeso i Cymru!“ der Waliser.

Zwischen Mai und September hat man am ehesten die Chance, warme Tage zu erwischen, denn bekanntermaßen ist die britische Insel regnerisch.

Keine Angst vor dem Linksverkehr – daran gewöhnt man sich recht schnell. Nach ein paar Übungsrunden auf dem Parkplatz kann´s losgehen. Natürlich gibt es ein Linienbusnetz, doch mit dem Auto kommt man in alle lohnenswerten Ecken des Landes.


Meine Top Must Do’s

  • Eine Wanderung entlang der Klippen der Grafschaft Pembrokeshire – traumhaft! Auch die „Nicht-Wanderer“ sollten sich das nicht entgehen lassen. Tipp: Bei gutem Wetter die Badesachen nicht vergessen. 😉
  • Richtig leckere Sandwiches gibt es im „The Boathouse Tea Room“ in Stackpole Quay – frisch gestärkt startet man von dort aus zur Küstenwanderung.
  • Warum darf sich ein 1.800 Seelendorf “City of St. Davids” nennen? Darum: Wenn der walisische Schutzpatron St. David in diesem Dorf eine der wichtigsten Kathedralen des Landes begründet, dann wird so ein Dorf von der Queen zur Stadt befördert. Das Besondere an der Kirche ist ihre Lage in der Talsole, also von außerhalb nicht auszumachen. Und die Ruine des angrenzenden Bischofspalasts versetzt einen zurück in eine längst vergangene Epoche.
  • Richtig Spaß macht eine Speedboat-Tour um „Ramsey Island“. Mit etwas Glück wird man dabei von Robben oder Delfinen begleitet
  • Tenby war für mich irgendein Ort auf der Karte – und hat mich so positiv überrascht! Der kleine Hafen mit den pastellfarbenen, dicht aneinander gedrängten Häuschen, der große Sandstrand und die vielen Gassen mit kleinen Läden machen den Charme dieses Ortes aus.
  • Im “National Botanic Garden of Wales” hätte ich mich stundenlang im Schmetterling-Haus aufhalten können! Aber man braucht viel Geduld, um die volle Farbenpracht der zarten Tierchen auf´s Foto zu bekommen.
  • In Caerphilly gibt es einen Ort, an dem alle zusammentreffen: Der Maenllwyd Pub! Er liegt mitten im Nirgendwo und ist nur über hügelige, verzweigte Landstraßen zu erreichen. Es lohnt sich aber allemal!
  • Die Landeshauptstadt Cardiff ist bekannt für sein Cardiff Castle, seinen Hafen und das Nachtleben! Dies findet in der St. Marys Street statt, in der sich unzählige Diskotheken und Pubs aneinanderreihen.
  • Die Big Pit-Mine bei Blaenavon bietet authentische Führungen mit ehemaligen Kumpel an. Die Mine wurde erst 1980 geschlossen, daher ist alles sehr gut erhalten.
  • Nicht zu vergessen: Das Pembroke Castle, die Geburtsstätte von König Henry VII und einer der geschichtsträchtigsten Orte des Landes.

Hinweis

Die Straßenschilder sind auf Englisch und Walisisch. Für den Versuch, die Ortsnamen auszusprechen, hier ein paar Tipps: Das „w“ spricht sich wie ein „u“, „dd“ wie das englische „th“ und das „ll“ wie „ch“. Viel Erfolg!


Meine Hotelempfehlung

Als Start- oder Endpunkt einer Mietwagenrundreise eignet sich das „Park Inn Radisson Cardiff North“ – es bietet seinen Gästen einen kostenfreien Parkplatz.