Windsurfen

Chile getestet durch: Thomas Böhm / Neusiedler See
Chile ist als Windsurfland zwar mittlerweile bekannt, jedoch bisher von sehr wenigen Windsurfern bereist. Deshalb vielen Dank an dieser Stelle an Tom, der ein paar Infos zusammengestellt hat.
Chile ist mehr als 4000 km lang und an seiner schmalsten Stelle nur 140 km breit. Bewohnt wird dieses Land von 15 Millionen Menschen. Kulturell und klimatisch hat Chile unwahrscheinlich viel zu bieten. Die Trockenwüste Atacama im Norden und die antarktischen Eisfelder im Süden - begleitet von den beeindruckenden Anden - spiegeln diese Vielfalt wieder. Seit 1989 wird Chile wieder demokratisch regiert, der Tourismus steckt aber immer noch in den Kinderschuhen.
Beste Zeit: ... ist der europäische Winter von November bis März.
Bedingungen: Die Küste bietet für jeden etwas; es gibt ein paar Flachwasser Spots und super gute side shore Bedingungen wie sonst nur in Australien oder den Kapverden. An einer so langen Küste gibt es so ziemlich jede Form von Welle. Reef, Beach und Pointbreak. Ähnlich wie in Südafrika ist das Wasser recht kühl.
Besondere Revierhinweise: Alle Wavereviere sind nichts für Einsteiger.
Die besten Spots: Pichilemu ist ca. 300 km SW von Sandiago de Chile; 70 km südlich liegt Ijco, ein Spot, der alles kann - vor allem Masten brechen. Ca. 60 km nördlich von Pichilemu liegt ein weiterer super geiler spot , "Pupuja" ist schwer zu finden (4WD wird empfohlen).
In Pupuja ist immer ein bis zwei Bft mehr als in Pichilemu, funktioniert fast immer. Und noch viele mehr.
Temperaturen: Luft bis 35°C / Wasser 14°C
Flüge und Surfgepäck: Die Flüge nach Santiago liegen bei ca. 800 Euro und es fliegen auch verschiedene europäische Fluggesellschaften dorthin. Surfgepäck ist dort jedoch sehr exotisch. Auf dem Hinflug sollte man keine Probleme haben, aber für den Rückflug unbedingt den Beleg für die Transportkosten aufbewahren, da man sonst Argumentationsschwierigkeiten hat und es teuer werden kann. Preis- und Airlineänderungen bleiben vorbehalten.
Unterkunft:  
Mietwagen: Ein fahrbarer Untersatz ist natürlich Pflicht. Wer einige Monate bleiben will, kann sich einen Wagen kaufen. Sowohl kaufen als auch mieten ist recht teuer. Preise holen wir für Mietautos gerne ein; da sie sich ständig ändern, ist ein Anhaltspunkt schwer zu nennen.
Land und Leute: Das Land ist atemberaubend schön und die Menschen sind sehr freundlich und Fremden gegenüber sehr aufgeschlossen.
Tipps: Ruhig auf die Einheimischen zugehen, man bekommt gut Anschluss.
Sonstiges: Entdeckergeist und Spanischkenntnisse sowie fortgeschrittenes Können im Surfen und Windsurfen sind die Voraussetzungen, um eine unvergessliche Reise nach Südamerika in Angriff zu nehmen.

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