| Dänemark |
getestet durch: Sönke Biehl |
 |
Dänemark
ist für viele Surfer aus Deutschland zur zweiten Heimat in den
surfbaren Monaten geworden. Jeder kennt "seinen Spot" jeder
ist beinahe Local. Es gibt auch tatsächlich viele Surfer da
oben, aber Stress und zu volle Spots sind doch eher die Ausnahme,
vom Soulwave in Klitmöller mal abgesehen. Viel neues ist hier
für die meisten also nicht zu finden, wer aber noch nicht oben
war, den kann man nur raten hoch zu fahren, denn nach Dänemark
fährt immer ein Stück der Freiheit entgegen. |
| Beste Zeit: |
Natürlich Frühling bis Herbst.
Wind kann es immer geben, der Skagenfön sorgt meist für ausreichend
Luftbewegung. Meiner Meinung nach ist weder der Herbst noch
der frühe Frühling der beste Termin, sondern der Juni. Hier
trifft sich alles was Dänemark schön macht, häufiger Wind, warme
Temperaturen und Tageslicht bis Mitternacht. |
| Bedingungen: |
Ich kenne jetzt
nur die Nordseeküste, je nach Spot und Windrichtung ist alles
zu finden. Wind von rechts, von links oder schräg Auflandig.
Es gibt sowohl Muschelriffe wie auch Sandbänke, der Zugang zum
Wasser ist meist recht einfach und auch die Strände groß genug
für zahlreiche Stehsegler. Die Strömung ist fast überall recht
stark, dafür ist man fast völlig unabhängig von Ebbe und Flut. |
| Besondere Revierhinweise: |
An den Spots
um Klitmöller herum sind Schuhe von Vorteil da Muscheln Krebse
und Steine garantiert ihre Spuren hinterlassen, messerscharf
ist es aber auch nicht. Die Strömung sollte man nicht unterschätzen,
immer ein Auge darauf haben wieviel Höhe man hat. Ansonsten
ist das Surfen relativ ungefährlich, wenn man nicht gerade 8
bft. und 4 m Wellen hat. |
| Die besten
Spots: |
Es gibt sehr
viele Spots an Dänemarks Küste. Ich zähle die bekanntesten von
Süden nach Norden auf.
| Röme |
Ausser bei Nord- und Südwind, immer recht auflandig,
die Wellen werden hoch, sind aber nicht ganz so brutal
wie auf Sylt. Schön das man hier bis an die Wasserkante
mit dem Auto fahren kann. |
| Blavand |
Sidshore von rechts bei Westwind. Dann laufen die Wellen
sehr sauber um die zahlreichen aber weit auseinander liegenden
Buhnen herum. Alle anderen Windrichtungen sind nicht so
schön. |
| Vejers. |
Ähnlich wie Röme, von der Entfernung her eine gute Alternative
zu Blavand für NW/SW. |
| Hvide Sande |
Ein perfekter NW Spot. Um die Buhne, die zum Schutz
der Hafeneinfahrt gebaut wurde, läuft eine Welle, die
wirklich überraschend sauber ist. Für Anfänger liegt gleich
dahinter der Rinkjöbing Fjord, in dem man fast überall
stehen kann. |
| Agger |
Grosse Wellen funktioniern an der Fjord Mündung bei
östlichen Winden. Auch zum Wellenreiten bei starkem
Nordwind zu empfehlen. |
| Vorupör |
Bei SW sehr schön zum fahren. Hohe Wellen die sich aber
weit auseinander ziehen. Wer den Shorbreak überwindet
kann draussen recht kontrolliert surfen. Die große Fischerbuhne
hält die Caos Wellen ab. Der Shorebreak wird gerne von
Wellenreitern genutzt. Sehr schön wenn der Wind nachgelassen
hat. |
| Klittmöller |
Da ist man nun im dänischen Surfmekka. Richtig gut ist
es eigentlich nur bei SW auf dem Muschelriff und am Bunker,
aber als Ausgangsort für die anderen Windrichtungen perfekt.
Durch seine Lage an der Ecke zur Jammerbucht, kann man
bei jeder Windrichtung einen guten Spot finden. |
| Fischfabrik |
In Hanstholm direkt hinter einer
Mole zu finden, immer Richtung Hafen und dann der Nase
und den Windrädern nach. Bei Westwind sehr saubere und
hohe Wellen. Wer gut mit Wellen umgehen kann, wird dort
sein Glück finden. |
| Hamborg |
Ein Ortsteil von Hanstholm. Das legendäre Wrack ist
nicht mehr zu sehen, was den Spot bei NW wieder sehr interessant
werden lässt. |
| Vigsö |
Auch ein NW Spot, sehr schönes Plätzchen dort mit grosser
ebener Aufriggwiese, extreme Strömung. |
|
| Temperaturen: |
In Dänemark
sollte man immer auf Kälteeinbrüche vorbereitet sein. Es regnet
zwar weniger als in Deutschland aber die kühle Atlantik Luft
und das kühler Wasser machen sich doch bemerkbar. Also Deutsche
Temperaturen -2 - 3°C.
Im Juli und August ist ein Shorty Tag aber durchaus mal drin.
|
| Flüge
und Surfgepäck: |
Das Problem
löst sich durch die einzige Möglichkeit des Anreisens per Auto
von selber. |
| Unterkunft: |
In Dänemark
gibt es mehr Ferienhäuser als Einwohner. Im Auto schlafen wird
grösstenteils toleriert. Wer das warme Haus mit Sauna und Ofen
vorzieht, dem vermitteln wir gerne ein Haus über unsere dänischen
Partner. |
| Mietwagen: |
entfällt |
| Land und
Leute: |
Ein ruhiges
beschauliches Land, welches den Eindruck vermittelt das hier
noch alles naturbelassen und gesund ist. Erholung pur. Die Menschen
sprechen fast alle deutsch, was einen schnell in Kontakt kommen
lässt. Die Dänen sehen alles erheblich toleranter und offener
als der grosse Nachbar, was das ganze Land so sympathisch macht. |
| Tipps: |
Man kann mit Euro bezahlen,
aber der Umrechnungskurs ist doch besser, wenn
man sich Kronen holt. Noch gibt es keinen Euro in Dänemark, also weiterhin
tauschen. Wer die Möglichkeit hat sein Fahrrad mitzunehmen sollte dies
nutzen.
Man kann frischen Fisch angeln, oder in einer der zahlreichen Räucherreien
Fangfrisch zubereitet kaufen. Sehr lecker! |
| Sonstiges: |
Dänemark
ist zwar teurer als Deutschland, jedoch braucht man sich keine
Lebensmittel für 2 Wochen mitnehmen, die Preise sind in den
letzten Jahren vergleichbarer geworden. |
Wenn Sie eine Reise buchen wollen oder
weitere Informationen benötigen, können Sie Sönke
Biehl
anrufen unter 0481 / 695-43
Fax schicken 0481 / 695-28
eMail schicken s.biehl@reisebuero-biehl.de
Beratungsformular ausfüllen |