| Kapverdische Inseln |
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Die
Kap Verden liegen vor der Küste von Gambia im Atlantik, ca.
2000 km südlich der Kanaren. Eine Inselgruppe, die früher portugiesisch
war und jetzt selbständig ist. Die Kap Verden gehören zur Dritten
Welt, was gesundheitlich zu berücksichtigen ist. Ansonsten erlebt
man dort einen Surf-Urlaub, wie er woanders kaum möglich ist
- es lohnt sich! |
| Beste Zeit: |
Die grössten Chancen auf
Wind hat man von Januar bis März. Bis Wind und Wellen mal aufeinander
treffen, kann schon eine gewisse Zeit vergehen. Wenn es dann
aber passt, dann passt es so, dass Sal zu dem Besten zählt,
was es auf dieser Welt zum Wellenabreiten gibt. |
| Bedingungen: |
Der Wind weht
side bis side off von rechts. Segelgrössen unter 5qm sind extrem
selten. Die Wellen laufen über Riffe und brechen teilweise sehr
dicht unter Land. Strömungen sind recht schwach. Der Wind weht
meistens Vormittags und manchmal wieder gegen Abend. |
| Besondere Revierhinweise: |
Die Insel ist
sehr dünn besiedelt und gleicht eher einer grossen Wüste als
einer Trauminsel. An den Spots gibt es überhaupt keine Infrastruktur.
Beim Waschgang Material festhalten, sonst gibt es Bruch. Ersatz
gibt es höchstens an den Windsurfschulen... |
| Die besten Spots: |
Der berühmteste ist Ponta Preta
- eine Rechtswelle, wie sie für den Könner nicht besser sein
kann. Side off und Down the Line bis der Arzt kommt. Der Pointbreack
bricht direkt unter Land auf eine Steinkante - mehr für das
Material als für den Surfer ein Problem.
Sideshore weht es in Rife. Zwei Buchten, die vorne an Flachwasser
bieten und am Ausgang dann ein Riff mit entsprechenden Wellen
vorweisen können. Die linke Bucht ist etwas schöner zu fahren,
man kann sie aber nur über den Einstieg in der Hauptbucht erreichen,
und wenn der Wind mittags ausgeknipst wird, ist der Ausstieg
etwas problematisch.
Am Strand von Santa Maria ist häufig der stärkste Wind, jedoch
ohne Wellen. Von hier kann man an die Südwestspitze der Insel
surfen, wo manchmal eine kleine Welle herum kommt. |
| Temperaturen: |
30°C - 35°C.
Es ist meistens heiss und immer trocken, daher gut auszuhalten.
Das Wasser ist schön warm. Shorty oder Lykra reichen aus. |
| Flüge und Surfgepäck: |
Am besten mit Condor hinfliegen und Surfgepäck für 50,- Euro mitnehmen.
Preis- und Airlineänderungen bleiben vorbehalten.
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| Unterkunft: |
Mit Familie sollte
man eines der Hotels in Santa Maria beziehen und pauschal
über einen Reiseveranstalter buchen. Wer allein oder nur zum Surfen (mehr
kann man da nicht tun) nach Sal reist, kann am besten bei "Gerome" wohnen,
der Appartements direkt am Wasser hat und einen auch mit seinem Pick Up an
die Surf Spots bringt. Das private Wohnen ist auf Sal sehr günstig. Es gibt
auch ein paar wenige 2 Sterne Hotels, die pauschal gebucht werden können und
für zwei Wochen mit Flug ca. 850 Euro kosten.
Sehr beliebt sind die Schiffstouren auf der Itoma, die einen auch an Spots
auf andere Inseln bringt - hier wird's dann teurer. |
| Mietwagen: |
Sind so eine
Geschichte auf Sal. Sicher lassen die sich nur über einen Pauschalreisenveranstalter
besorgen. Die Distanz nach Ponta Preta ist gering, aber ohne
Auto nicht zu schaffen. Autos kosten min 300,- Euro die Woche. |
| Land und Leute: |
Die Insel ist
öd und kahl, die Strände und das Wasser sind dagegen traumhaft.
Die Menschen lieben es zu feiern und Musik zu machen. Der brasilianische
Einfluss ist deutlich spürbar. Trotz der Armut ist Diebstahl
oder Bettelei kein Thema. Die Menschen sind schüchtern, aber
herzensgut und spätestens nach Sonnenuntergang sehr locker.
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| Tipps: |
Eine Reise von 2-3 Wochen reicht
völlig aus. Länger wird es schnell langweilig. Ich habe Leute
getroffen, die dort für 2 Monate waren und echt gezeichnet waren.
Die Entspannung hingegen reicht bereits nach 2 Wochen für eine
lange Zeit. Man braucht lange, um zu Hause wieder in den Tritt
zu kommen.
In den kleinen Tavernen in Santa Maria lässt es sich sehr gut
Fisch essen. Etwas anderes gibt es aber auch kaum. Bis auf das
Café Relax, wo es wie aus dem nichts Pizza, Nudeln und Kuchen
gibt.
Eine Oase die zwar einfach aber unverzichtbar ist.
Mittags einfach da sitzen, Cappo trinken und den hunderten von
Kindern auf den Strassen zuschauen. |
| Sonstiges: |
UNBEDINGT
DEN WELLENREITER EINPACKEN. |