Rundreise · Südafrika

Südafrika

Bisher bin ich fünf Mal in Südafrika gewesen. Die meiste Zeit habe ich in Plettenberg Bay bei meiner Gastfamilie verbracht. 2018 war ich das erste Mal dort, um mich um deren Pferde zu kümmern. Ich war aber auch viel allein mit dem Mietwagen unterwegs und habe die Garden Route erkundet. Bei jeder Reise habe ich mich wieder in dieses Land verliebt und immer wieder Neues entdecken können. Für mich steht fest: Land und Leute begeistern mich einfach, und irgendwann möchte ich auch die Region um den Krüger Nationalpark erkunden.

Südafrika ist vor allem an der bekannten Garden Route sehr touristisch, dadurch aber auch recht sicher für Reisende. Es gilt als Einsteiger für Afrika-Urlauber, auch Afrika light genannt. Hier findet jeder das Passende, ob actionreicher Urlaub oder Erholung.

Für mich persönlich ist die beste Reisezeit von Oktober bis März. Im Oktober ist es noch mild und kann auch mal regnen, jedoch sind hier die Chancen auf Walsichtungen größer. Es wird dann zunehmend wärmer bis sehr heiß und im März dann wieder etwas milder. Aber grundsätzlich kann man das ganze Jahr nach Südafrika reisen, je nachdem, was man machen und sehen möchte.

Da die Wege sehr weit sind und es wenig öffentliche Verkehrsmittel auf den Strecken gibt, empfiehlt sich ein Mietwagen. Wer es sich nicht zutraut, allein zu fahren, kann sich auch einen privaten Fahrer buchen.


Route

Hier eine Routenempfehlung von mir:

Start in Kapstadt mit zwei bis drei Nächten. Weiterfahrt nach Gansbaai, hier kann man wundervoll spazieren gehen und am nächsten Tag einen Ausflug zum Kap Agulhas machen (hier treffen sich die Ozeane). Nach zwei Nächten kann man weiter nach MosselBay oder George fahren. Hierfür würde ich lediglich eine Nacht einplanen. Von MosselBay aus geht es weiter nach PlettenbergBay. Nicht nur, weil ich diesen Ort sehr liebe, sondern auch, weil es so viel zu entdecken und zu erleben gibt, würde ich hier mindestens drei Nächte einplanen. Von Plett aus darf die Weiterfahrt in den Addo Nationalpark nicht fehlen, wer mag, kann direkt im Park übernachten oder etwas außerhalb. Wenn man hoffentlich viele Tiere bei einer Safari gesehen hat, geht es langsam auf den Rückweg. Wer wenig Zeit hat, fliegt von Gqeberha (PortElizabeth) wieder über Kapstadt oder Johannesburg nach Hause. Mit mehr Zeit im Gepäck fährt man über Oudtshoorn (zwei bis drei Nächte) und die R62 zurück nach Kapstadt. Um sich von der langen Fahrt zu erholen, sind weitere Nächte in Kapstadt empfehlenswert.

Es gibt viel zu viel zu sehen, um nur einmal dorthin zu fliegen. Diese Route ist nur ein Beispiel von vielen Möglichkeiten.


Meine Top Must Do’s

  • Besuch des Tsitsikamma Nationalparks
  • Safari im Addo Nationalpark
  • Aktivität an der Bloukrans Bridge (mutig genug für den großen Sprung?)
  • Stadtrundfahrt in Kapstadt mit Besuch des Tafelbergs
  • Essen bei Enricos in Keurbooms
  • Kleine Shopping-Tour am Market off Main in PlettenbergBay
  • Strandbesuche: Brenton on Sea, Gerrickes Point und Keurbooms

Hinweise & Tipps

Wer sich an die Touri-Spots hält, ist sehr sicher in Südafrika unterwegs. Falls man mal etwas abseits sein möchte, sollte man sich vorher schlau machen, ob die Region sicher ist, so habe ich es auch immer gemacht und hatte bisher keine Probleme. Wichtig zu wissen für die Autofahrer: Hier fährt man auf der anderen Seite.

Um die lokale Küche zu testen, bieten sich zahlreiche kleine Märkte an, wie z.B. der Saturday Market in Harkerville oder der im Old Nick Village (PlettenbergBay) an einem Mittwoch.

Für Adrenalin-Junkies bietet Südafrika auch sehr viel. Von Zipline über Canyon-Touren, Paragliding bis hin zum Bungee Jump ist noch vieles mehr zum Ausprobieren dabei.

Fun Fact: „Grillen“ ist hier kein Barbecue, sondern ein Braai.


Hotelempfehlung

Leider habe ich keinen wirklichen Hoteltipp, da ich meist privat übernachte. Das The Joint Backpackers in Oudtshoorn kann ich aber empfehlen. Es ist ein Hostel, bei dem man sich aber nicht zwingend mit Fremden ein Zimmer teilen muss. Es gibt dort verschiedene, interessant gestaltete kleine Unterkünfte, wie z.B. einen Bauwagen auf dem Gelände, einen kleinen Pool und einen Gemeinschaftsraum. Auch in der Nähe von Oudtshoorn, etwas außerhalb gelegen, ist die Buffelsdrift Game Lodge. Dort habe ich zwar nicht selbst übernachtet, war aber bereits mehrfach auf dem Gelände und im Restaurant (sehr gute Küche).