Südkorea stand nie wirklich auf meiner Bucket List. Als eine Freundin mich gefragt hat, ob ich mitkommen möchte, habe ich eher spontan zugesagt und mir gedacht: Warum nicht einfach mal etwas Neues ausprobieren? Jetzt muss ich sagen, dass Südkorea zu einem meiner liebsten Reiseziele geworden ist und ich auf jeden Fall wiederkommen werde! Deshalb schon mal eine kleine Vorwarnung: Der Bericht ist ausführlich und lang!
Noch nie habe ich mich in einem Land so sicher gefühlt wie in Südkorea. Das Land ist sehr westlich geprägt, hat aber trotzdem seinen typisch asiatischen Charme bewahrt. Besonders in Seoul merkt man den westlichen Einfluss stark. Vor allem bei Fast-Food-Ketten, Mode und Lifestyle.
Trotzdem sind die koreanischen Traditionen und die Kultur überall präsent. In jeder Stadt, die wir besucht haben, gab es beeindruckende Tempel und wunderschöne traditionelle Hanok-Dörfer, die einen tollen Kontrast zu den modernen Städten bilden.
Das Wetter in Südkorea kann man mit unseren Jahreszeiten vergleichen. Die Winter sind jedoch etwas kälter als bei uns, und im Sommer ist in Korea Regenzeit. Die beste Reisezeit ist April und Mai sowie September und Oktober.
Wir waren im Frühling genau zu dieser Zeit dort – von Ende April bis Anfang Mai. Wir hatten perfektes Wetter: Sonne und meistens um die 20 Grad. Teilweise gab es jedoch kleine Regenschauer, also sollte man am besten immer einen Regenschirm dabeihaben.
Die öffentlichen Verkehrsmittel in Südkorea sind super! Besonders in den großen Städten sind die Bus- und Bahnnetze sehr gut ausgebaut. In Seoul haben wir uns hauptsächlich mit der U-Bahn fortbewegt, was problemlos möglich war. Zu den Feierabendzeiten zwischen 16 und 18 Uhr wird es jedoch sehr voll.
Trotz voller Bahnen achten die Koreaner immer darauf, dass die Sondersitzplätze für Personen mit Priorität frei bleiben. In jeder Bahn gibt es pinke oder gelb/graue Sitzplätze, die immer freigehalten werden. Die pinken Plätze sind ausschließlich für schwangere Frauen reserviert, die gelben oder grauen Plätze für ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung. Diese Plätze blieben selbst bei vollen Zügen immer frei. Bitte als Tourist auch darauf achten und sich dort nicht hinsetzen!
In kleineren Städten wie Jeonju haben wir häufiger Taxis genutzt, da die U-Bahn-Netze dort nicht ganz so gut ausgebaut sind. Wir sind aber auch viel zu Fuß gelaufen.
In Busan sind wir oft mit dem Bus gefahren. Da Busan sehr groß ist und die Strecken teilweise recht lang sind, lohnen sich dort aber auch Taxifahrten. Hierfür gibt es eigene Apps. Mit „K Ride“ oder „Uber“ kommt man in ganz Korea super weiter. Über die App wird das Taxi bestellt und auch direkt bezahlt. Für Taxifahrten von 45 bis 60 Minuten haben wir meist nur etwa 15 Euro bezahlt.
Für die öffentlichen Verkehrsmittel haben wir eine „T-Money Card“ benutzt. Mit dieser Karte kann man in ganz Südkorea die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Die Karte funktioniert auf Guthabenbasis (Prepaid). Bei jeder Fahrt wird automatisch der jeweilige Einzeltarif abgebucht. Kaufen kann man die Karte in jedem Convenience Store, zum Beispiel bei 7-Eleven, GS25 oder CU, meist liegt sie hinter der Kasse, also einfach nachfragen.
Aufladen kann man die T-Money Card in jeder U-Bahn-Station. Dort gibt es Automaten, die meistens nur Bargeld annehmen, deshalb sollte man immer etwas Bargeld dabeihaben. Wir haben pro Tag (bei vielen Fahrten) bis zu 10.000 Won verbraucht, das sind umgerechnet etwa 6 Euro.
Als Alternative zur T-Money Card gibt es auch die Climate Card. Diese ist besonders zu empfehlen, wenn man nur in Seoul unterwegs ist. Sie funktioniert wie ein Ticket für unbegrenzte Fahrten innerhalb eines festgelegten Zeitraums und gilt ausschließlich im Großraum Seoul, inklusive U-Bahnen, Stadtbussen und öffentlichen Fahrrädern.
Noch wichtig zu beachten: Egal ob U-Bahn oder Bus – mit der T-Money Card muss man sich immer einmal beim Einsteigen und wieder beim Aussteigen an den Scannern ein- bzw. auschecken.
Route
Unsere Route durch Südkorea – 12 Tage zwischen Großstadt, Tradition und Meer
12 Tage vor Ort – 4 Nächte Seoul, 3 Nächte Jeonju und 4 Nächte Busan. So haben wir Südkorea kennengelernt.
Die Anreise erfolgte mit KLM über Amsterdam. Der Hinflug dauerte etwa 11,5 Stunden. Vor der Ankunft hatten wir bereits online die K-ETA ausgefüllt, um Warteschlangen am Flughafen zu vermeiden. Dies geht ganz einfach über die k-eta.go.kr Website. Der Flughafen in Seoul war sehr übersichtlich, modern und sauber.
Vom Flughafen aus sind wir mit einem Bustransfer direkt zu unserem Hotel gefahren. Übernachtet haben wir im Stadtteil Yongsan – eher lokal und weniger touristisch, was uns sehr gefallen hat.
Seoul – zwischen Tradition und Moderne
In unseren drei vollen Tagen in Seoul haben wir unter anderem die Stadtteile Myeongdong, Itaewon, Seongsu, Gangnam, Namsan und Jongno-gu besucht.
Myeongdong
Myeongdong ist wahrscheinlich der touristischste Ort, den Seoul zu bieten hat. Tagsüber ist es bereits gut besucht, aber sobald abends der Nachtmarkt öffnet, wird es richtig voll. Besonders zum Shoppen ist das Viertel perfekt: Hier findet man alles – von koreanischen Souvenirshops über große Marken wie Adidas und Nike bis hin zu kleinen koreanischen Boutiquen, die oft versteckt in Untergeschossen liegen.
Auch kulinarisch hat Myeongdong einiges zu bieten. Wir waren im vom Michelin Guide empfohlenen Restaurant Myeongdong Kyoja essen. Dort gibt es nur vier Gerichte, dafür aber unglaublich guten Geschmack. Besonders empfehlen können wir die Mandu (traditionelle koreanische Dumplings mit Fleischfüllung) und die Nudelsuppe.
Wichtig zu wissen: In Korea läuft das Bezahlen oft anders als bei uns. Häufig bestellt und bezahlt man direkt vor dem Essen oder anschließend am Ausgang. Nach der Rechnung fragt man meistens nicht, man steht einfach auf und bezahlt vorne am Eingang/Ausgang. Ein echtes Vertrauenssystem.
Itaewon
Im Stadtteil Itaewon wird besonders am Wochenende richtig gefeiert. Wer gute Bars oder Clubs sucht, ist hier genau richtig.
Seongsu
Seongsu gilt aktuell als das angesagteste Viertel Seouls. Alte Lagerhallen und Fabriken wurden hier zu trendigen Shops und Pop-up-Stores umfunktioniert. Viele Läden bleiben nur vier bis acht Wochen, wodurch sich das Viertel ständig verändert.
Mein persönlicher Tipp: Hier unbedingt „Salt Bread“ probieren – ein in Korea sehr beliebter Snack.
Gangnam
Den Stadtteil Gangnam kennen die meisten wahrscheinlich durch den Song „Gangnam Style“. Der Rapper PSY macht sich darin auf humorvolle Weise über den luxuriösen Lebensstil und die Neureichen des Viertels lustig.
Persönlich würde ich Gangnam beim nächsten Mal eher auslassen, da der Stadtteil hauptsächlich aus Shopping Malls und Business-Distrikten besteht.
Namsan & Jongno-gu
Der Namsan Seoul Tower (auch N Seoul Tower) ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Da sich der Tower auf dem Gipfel des Namsan Bergs befindet, mein Tipp: Mit dem Bus hochfahren und mit der Cable Car wieder herunter. Der Fußweg den Berg hinauf ist nicht zu unterschätzen.
Anschließend lässt sich ein Besuch in Jongno-gu perfekt anschließen. Dort befinden sich gleich mehrere Tempel sowie traditionelle Hanok-Dörfer. Besonders beeindruckt hat uns der Gyeongbokgung Tempel. Mit etwas Glück erwischten wir sogar einen „Culture Day“. Am letzten Mittwoch im Monat, dem „Culture Day,“ ist der Eintritt kostenlos. Ebenfalls freien Eintritt erhält man, wenn man einen traditionellen Hanbok trägt. Rund um die Tempelanlage kann man diese überall mieten. Auch perfekt für schöne Erinnerungsfotos.
Im Bukchon Hanok Village findet man viele kleine Geschäfte mit handgemachten Produkten, besonders wenn man die Hauptstraßen verlässt und durch die kleinen Gassen schlendert.
Zum Ausklang des Tages waren wir im Café Popko mit Blick auf den Wasserfall. Die Café-Kultur ist in Korea generell riesig. Überall gibt es wunderschöne Cafés mit kalten und warmen Getränken sowie leckeren Desserts. Typisch ist dabei das Selbstbedienungssystem: Man nimmt sich ein Tablett, sucht alles selbst aus und bezahlt anschließend an der Kasse.
Wer nicht direkt am Wasserfall sitzen möchte, dem empfehlen wir die Viertel Ikseon-dong und Insadong. Hier wurden viele traditionelle Hanok-Häuser zu gemütlichen Cafés umgebaut.
Jeonju – das traditionelle Korea
Nach so viel Großstadt ging es für uns weiter nach Jeonju. Deutlich ruhiger und traditioneller. Mit dem KTX waren wir nach etwa drei Stunden im Landesinneren.
Jeonju besitzt, für uns, das schönste Hanok-Dorf der Reise. Dort haben wir sogar selbst traditionell in einem Hanok übernachtet. Allerdings ist diese Erfahrung nicht unbedingt für jeden geeignet: Ganz traditionell bedeutet nämlich auch, mehrere Nächte auf Futonbetten auf dem Boden zu schlafen. Tatsächlich war es bequemer als gedacht, aber dennoch eine ziemliche Umstellung.
Unsere Zeit in Jeonju verbrachten wir vor allem damit, durch das Hanok-Dorf zu schlendern, Tempel zu besuchen und viel Zeit in Cafés zu verbringen.
Besonders schön fanden wir außerdem das Jaman Mural Village. Ein charmantes, farbenfrohes Künstlerviertel an einem Hügel direkt hinter dem Hanok Village.
Busan – Großstadt am Meer
Unser letztes Ziel war Busan, eine Großstadt direkt am Meer mit mehreren Stränden. Genau diese Mischung aus Großstadt und Beach Life macht Busan so besonders entspannt.
Übernachtet haben wir im Stadtteil Haeundae-gu. Die Gegend eignet sich perfekt zum Bummeln, Essen gehen und für Strandspaziergänge. Auch die berühmten Sky Capsules waren nur wenige Gehminuten entfernt.
Busan ist allerdings recht weitläufig, weshalb sich Taxifahrten hier durchaus lohnen.
Eines meiner Highlights war der Haedong Yonggungsa Tempel – ein wunderschöner Tempel direkt am Meer. Leider war bei unserem Besuch ein Teil der Anlage wegen Bauarbeiten gesperrt, trotzdem war die Atmosphäre dort beeindruckend.
Auch das Gamcheon Culture Village hat uns begeistert. Die bunten Häuser und Wandmalereien verleihen dem Viertel eine ganz besondere Stimmung. Man könnte dort stundenlang durch die kleinen Gassen laufen.
Das eigentliche Highlight Busans bleibt aber natürlich die Lage am Meer. Es gibt mehrere Skywalks, die weit über das Wasser hinausführen, allerdings sollte man auf starken Wind vorbereitet sein.
Mit der Busan Air Cruise sind wir außerdem in Gondeln entlang der Küste gefahren. Eine unglaublich entspannte Möglichkeit, größere Strecken zurückzulegen.
Mein persönliches Highlight
Meine persönlichen Highlights der Reise waren die letzten beiden Tage in Busan. Wir haben wunderschöne Sonnenuntergänge erlebt.
Für den perfekten Sunset kann ich den Aussichtspunkt Hwangnyeongsan Beacon absolut empfehlen.
Außerdem lohnt sich eine Fahrt mit der Sky Capsule – am besten ab Mipo Station. Von dort hat man einen uneingeschränkten Blick aufs Meer. Die Strecke endet in Cheongsapo. Von dort aus kann man wunderbar zu Fuß weiter zum Daritdol Skywalk laufen und anschließend mit dem Beach Train zurückfahren.
Wichtig zu wissen: Ab etwa 18 Uhr ist dort kaum noch etwas los. Deshalb lohnt sich der Besuch tagsüber deutlich mehr.
Nach einem letzten entspannten Frühstück mit Meerblick ging es für uns schließlich zurück nach Seoul, um unseren Rückflug anzutreten.
Südkorea hat wirklich unglaublich viel zu bieten. Trotz der 12 Tage haben wir längst nicht alles gesehen, was wir geplant hatten. Für mich steht deshalb fest: Ich komme definitiv wieder zurück.
Meine Top Must Do’s
Seoul
- Im Stadtteil Seongsu Pop-Up-Stores besuchen
- Spaziergang am Cheonggyecheon-Fluss
- Dak-galbi in Hongdae essen (mein absolutes Lieblingsgericht auf dieser Reise) und danach noch bummeln. Besonders abends ist dort viel los: Straßenkunst und K-Pop-Dance-Battles
- Eine Zeichnung bei Acorn Caricature machen lassen
- Besuch am Namsan Tower
- Die Tempel und das Hanok-Dorf in Seoul besuchen
Jeonju
- In einem traditionellen Hanok übernachten
- Bibimbap probieren (Bibimbap ist ein traditionelles koreanisches Reisgericht. Der Name bedeutet übersetzt „gemischter Reis“, da alle Zutaten in einer Schale serviert und vor dem Essen mit Löffel und Stäbchen kräftig durchgerührt werden.) Warum in Jeonju? Bibimbap hat seinen Ursprung in Jeonju!
- Ein paar der zahlreichen süßen Cafés besuchen
- Mural Village besuchen – hier sind viele Anime- oder Zeichentrickfiguren aus Film und Fernsehen an Hauswände gemalt
Busan
- Haedong Yonggung Tempel am Meer besuchen
- Strandspaziergang
- Im Gamcheon Village stöbern
- Fahrt mit der Busan Sky Capsule
- Und mein persönliches Highlight der Reise: Sonnenuntergang am Aussichtspunkt Hwangnyeongsan Beacon
Allgemein
- Koreanische Küche probieren! Wir haben jeden Tag etwas anderes gegessen: Gimbap (ähnlich wie Sushi), Korean BBQ (gibt es zum Selbergrillen, oder es wird für einen gegrillt), Hot Pot, Donkatsu, Tteokgalbi, Jeon, Tteokbokki usw.
Tipp
Transfer vom Flughafen:
Mein Tipp: Taxi oder Limousine Bus nutzen. Wir sind angekommen, und unten am Terminal 1 bzw. 2 gibt es Busstationen. Über das E-Terminal kann man sich eine Haltestelle in der Nähe des Hotels aussuchen und direkt ein Ticket buchen. Das ist deutlich entspannter, als direkt nach einem langen Flug das U-Bahn-System zu lernen.
Zahlung in Korea:
In Korea kann man problemlos mit Kreditkarte zahlen. Ich habe nie meinen PIN eingeben müssen – Auflegen oder Einstecken reicht meist aus. In vereinzelten Fällen muss man unterschreiben.
Trotzdem würde ich immer etwas Bargeld dabeihaben, besonders auf Streetfood-Märkten werden oft keine Kartenzahlungen akzeptiert.
Essen & Restaurants:
Wasser ist beim Essen gehen in Südkorea immer kostenlos. Meist steht irgendwo im Restaurant ein kleiner Bereich, an dem man sich Wasser, Suppe und Kimchi kostenlos holen kann.
Wenn man richtig traditionell koreanisch essen geht, gibt es viele Beilagen! Wir waren in Jeonju einmal richtig einheimisch essen. Die Besitzer bedienen und kochen gleichzeitig. Man kommt rein, sucht sich einen Tisch oder wird zugewiesen, und als Erstes kommt oft eine Plastiktischdecke auf den Tisch. Dazu werden „Lätzchen“ gereicht, damit man nicht kleckert. Zuerst etwas befremdlich, aber in Korea ganz normal.
Nachdem bestellt wurde – oft auch mit viel Kommunikation per Hand und Fuß – kommen die in Korea häufig inkludierten Vorspeisen. Aus anderen Restaurants kannten wir es bereits, dass ein oder zwei kleine Beilagen serviert werden. Hier in Jeonju wurden uns jedoch 8 bis 10 Vorspeisenteller mit verschiedensten Speisen gebracht. Darunter Kimchi (ein Klassiker in Korea: scharf eingelegter Weißkohl). Vieles konnten wir nicht genau zuordnen, also hieß es einfach ausprobieren! Danach kam der bestellte Hauptgang.
Wer Besteck sucht, sollte an der Seite des Tisches nachsehen. Dort befindet sich meist eine kleine ausziehbare Schublade, in der das Besteck aufbewahrt wird.
Woran man erkennt, dass es wirklich authentisch koreanische Restaurants sind? Das kostenlose Wasser wird oft in großen 1–2-Liter-Wasserflaschen mit bunten Deckeln serviert – typisch lokal!
Busfahren in Südkorea:
Busfahren in Südkorea ist nicht ohne – je nach Strecke fühlt es sich manchmal wie eine Achterbahnfahrt an! Wie in Deutschland muss der Stopp-Knopf gedrückt werden, wenn man aussteigen möchte.
Wichtige Apps in Südkorea:
Airalo – darüber habe ich mir schon in Deutschland eine eSIM geholt. So hatte ich direkt nach der Landung Internet.
Naver Maps & KakaoMap – in Korea funktioniert Google Maps nicht, deshalb gibt es eigene Karten-Apps. Beide lassen sich auf Englisch umstellen. Das war wirklich unser Retter!
Papago – in einigen Restaurants und Orten ohne englische Menüs konnten wir damit Fotos machen und Texte automatisch übersetzen lassen. Perfekt auch zur Kommunikation im Notfall.
K Ride & Uber – Taxi für Touristen: einfach Abhol- und Zielort in der App eingeben, das Taxi kommt, und die Abrechnung läuft direkt über die App.
CatchTable – viele Restaurants nutzen digitale Warteschlangen. Über diese App kann man sich vorab einreihen und bekommt Updates zum Status. So muss man nicht vor dem Restaurant warten, sondern kann noch bummeln gehen.
Meine Hotelempfehlung
In Seoul haben wir im Nine Tree Premier ROKAUS Hotel Seoul Yongsan übernachtet. Die Lage war hervorragend, direkt an zwei großen U-Bahn-Stationen. Das Hotel wurde im April 2023 eröffnet und ist deshalb sehr modern und neuwertig. Die Zimmer hatten eine gute Größe. Für uns persönlich war das Beste allerdings der Convenience Store im Untergeschoss – perfekt, um sich schnell etwas zu essen oder abends noch Snacks zu holen.
In Jeonju haben wir im Sarangroo übernachtet, einem kleinen Hotel, das nur etwa 600 Meter vom Hanok-Dorf entfernt liegt. Die Lage war super: Cafés und Restaurants waren bequem zu Fuß erreichbar. Außerdem war es sehr ruhig und alles sehr sauber. Wenn man hier übernachtet, sollte man wissen, dass es sich um ein traditionelles Hanok handelt. Geschlafen wird auf Futonbetten direkt auf dem Boden. Tagsüber werden die Betten zusammengerollt und abends wieder zum Schlafen ausgelegt. Die Zimmer sind eher einfach eingerichtet und auch die Badezimmer recht klein. Trotzdem ist es ein einmaliges Erlebnis, so traditionell zu übernachten. Besonders schön fanden wir die öffentlichen Bereiche. Tee, Wasser und Saft standen rund um die Uhr kostenlos zur Verfügung. Die Besitzer sprechen zwar nicht besonders gut Englisch, wissen sich aber trotzdem zu verständigen.
In Busan waren wir im Fairfield by Marriott Busan untergebracht. Das Hotel hat eine tolle Lage im Stadtteil Haeundae und liegt nah am Strand. Es ist ein einfaches, modernes 3-Sterne-Hotel, bietet aber einen wirklich guten Service. Besonders freundlich waren die Zimmermädchen.
Alle Unterkünfte können wir problemlos weiterempfehlen.